KREISKUNST

Regenlied

Himmlischer Regen, bist Schöpfer von neuem Leben, töpferst den Erdenton zu neuer Form. Grau. Das Wetter rau, das Wasser kalt. Das verdeckte Gesicht einer jeden Gestalt. Alt und müde die Menschen, wenn das Tropfen des Regens erschallt. So erscheint der Regen zwar dunkel, doch unter den weisen Wesen gibt es ein Gemunkel: Weinend wäscht der Regen unsere Seelen rein. Grau muss er sein, um uns vom Grau zu befreien! So singen die Alte und das Kinde. In die Rinde der Bäume haben die Winde geschrieben, dass der Regen der Vater des Lebens sei. Aus seinem nährenden Nass erwächst ein jeder Spross. Ach, Himmlischer Regen, bist Schöpfer von neuem Leben, töpferst den Erdenton zu neuer Form! Und nach dem Regen ist das Glas halbvoll, aus strömendem Moll wird strahlendes Dur. Kreaturen sitzen am Bach und lauschen dem fließenden Leben…


///  W E B S I T E   U N D E R   C O N S T R U C T I O N  ///