KREISKUNST

Winterhände Sonnenwende - Winterwende Sonnenhände

Der Winter so kalt und grau Gefriert dir die Hand Deine Haut, gefroren und rau Zieht mein glühendes Herz Noch immer an sich Wie kannst du nur Willst du mich erlöschen? Ich schrei dich an Jetzt gib doch Ruhe! Stumm gefrierst du auch dies Wort zu Eis in deinen Adern schmilzt's nun und zu mir flüstert's leis Komm, oh komm du sonniger Morgen Ich will den Tau dir aus den Augen lecken Will frei von allen Sorgen sein Und du, du kannst mich nicht wecken Ich berste vor Schmerz, als es mich friert Mein Herz zerspringt! Doch nährt sich noch An der nahende Sonne satt Aus den Splittern sprießt hervor Ein Stiel, eine Blüte, eine Frucht Es wendet sich das Blatt Von dem der Tropfen fiel Dein falsches Strahlen so süßlich dahinrinnt Meine Hand befreit sich aus deinem eisigen Griff Greift sich ein Herz und Du, du träumst weiter In der Tat Ganz blind Im Morgenlicht wird mir wieder warm ums Herz Eine schöne Nacht Vergessen jeder Schmerz Die Sonne streichelt mich ganz sacht mit ihren Strahlen wach